HILFE & FAQ

Alle Antworten an einem Ort

Von der Bezahlung bis zum letzten Klick im Dashboard – eine durchsuchbare Wissensdatenbank statt einer Support-Mail. 88 Fragen · 9 Kategorien.

Für absolute Einsteiger

Die einfachsten Fragen zuerst – auch wenn du sonst nie mit Computern „bastelst“.

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll – was ist der einfachste erste Schritt?

Genau in dieser Reihenfolge: 1) Kaufen. 2) Auf der Bestätigungsseite (bzw. in der Bestätigungs-E-Mail) auf den Link zum Einrichtungs-Assistenten klicken. 3) Dort „Nur Desktop-App“ auswählen – das ist der einfachste Weg, kein Server, keine Kommandozeile nötig. 4) Die Installationsdatei für dein Betriebssystem herunterladen und wie jedes andere Programm installieren (siehe Kategorie „Erste Einrichtung“ unten). 5) App öffnen, „Erstes Konto anlegen“ klicken. 6) Im Vault den Lizenz-Code einfügen und auf „Aktivieren“ klicken. Danach bist du fertig und kannst im Dashboard unter „Start → Erste Schritte“ direkt loslegen.

Ich habe MFC installiert – wie starte ich die App überhaupt?

Unter Windows: Startmenü öffnen (Windows-Taste drücken oder unten links auf das Windows-Symbol klicken), „Moran Fleet Control“ eintippen und den Eintrag anklicken – oder das Symbol auf dem Desktop doppelt anklicken, falls beim Installieren eins angelegt wurde. Unter macOS: im Finder auf „Programme“ (Applications) gehen und doppelt auf das MFC-Symbol klicken. Danach öffnet sich ein eigenes Programmfenster mit der MFC-Oberfläche – du musst dafür keinen Internet-Browser öffnen, die App bringt ihr eigenes Fenster mit.

Was ist überhaupt ein „Terminal“ / eine „Konsole“ / eine „Kommandozeile“?

Das ist ein einfaches, meist schwarzes Fenster, in das man Befehle als Text eintippt, statt mit der Maus auf Knöpfe zu klicken – so arbeiten Programmierer oft. Für den normalen Gebrauch von MFC (Installation über die fertige Installationsdatei, tägliche Nutzung im Dashboard) brauchst du das NICHT. Eine Kommandozeile ist nur relevant, wenn du MFC selbst aus dem Programmier-Quellcode baust oder einen eigenen Server per SSH (siehe nächste Frage) einrichtest.

Was bedeutet „SSH“?

SSH ist ein Weg, sich von deinem eigenen Rechner aus sicher (verschlüsselt) mit einem entfernten Server zu verbinden und dort Text-Befehle einzutippen – ungefähr wie eine Fernbedienung für einen Computer, der irgendwo in einem Rechenzentrum steht. Du brauchst das nur, wenn du einen eigenen Server per Kommandozeile einrichtest (siehe Kategorie „Server & VPS einrichten“). Über den Einrichtungs-Assistenten („Eigenen Server anlegen“) oder bei „Nur Desktop-App“ ist SSH gar nicht nötig – das erledigt der Assistent im Browser für dich.

Was ist ein „Server“ oder ein „VPS“ in einfachen Worten?

Ein Server ist im Grunde ein Computer, der – anders als dein eigener PC – rund um die Uhr eingeschaltet bleibt und über das Internet erreichbar ist. Ein „VPS“ (Virtual Private Server, deutsch etwa: gemieteter virtueller Server) ist so ein Computer, den man sich stundenweise oder monatlich mietet, z. B. bei Hetzner. Du brauchst das nur, wenn MFC dauerhaft laufen soll, auch wenn dein eigener PC ausgeschaltet ist, oder wenn du dein Handy von unterwegs koppeln willst (siehe „Brauche ich überhaupt einen eigenen Server?“ in der Kategorie „Server & VPS einrichten“).

Was ist „Docker“?

Docker ist ein Werkzeug, das eine Anwendung fertig „verpackt“ startet, ohne dass du jede einzelne Zutat (Programmiersprache, Hilfsprogramme) selbst von Hand installieren musst – ein bisschen wie ein Versandkarton mit allem Nötigen bereits drin. Nutzt du den automatischen Einrichtungs-Assistenten oder das mitgelieferte Setup-Skript für einen eigenen Server, installiert und bedient sich Docker von selbst – du musst nichts weiter darüber wissen, um MFC zu benutzen.

Was bedeutet „API-Schlüssel“ bzw. „API-Token“?

Ein API-Schlüssel (auch „Token“ genannt) ist im Grunde ein persönliches Passwort, mit dem sich MFC bei einem anderen Online-Dienst ausweist – zum Beispiel bei Anthropic, um Chat-Antworten von dessen KI zu bekommen. Du bekommst so einen Schlüssel direkt vom jeweiligen Anbieter (meist nach kostenloser Registrierung auf dessen eigener Website) und trägst ihn einmalig in MFC unter „Einstellungen“ ein. Wie ein Passwort sollte dieser Schlüssel niemals an Dritte weitergegeben werden.

Was ist eine .exe-, .msi-, .dmg- oder .AppImage-Datei?

Das sind einfach die Installationsdateien für dein jeweiliges Betriebssystem: .exe und .msi für Windows, .dmg für macOS, .AppImage/.deb/.rpm für Linux. Der Einrichtungs-Assistent erkennt in der Regel automatisch, welches Betriebssystem du gerade benutzt, und bietet dir die passende Datei zum Herunterladen an – du musst dich nicht selbst zwischen ihnen entscheiden.

Muss ich irgendetwas programmieren können, um MFC einzurichten?

Nein. Der Weg „Kaufen → Einrichtungs-Assistent → Nur Desktop-App → Installationsdatei ausführen“ ist eine ganz normale Programminstallation wie bei jeder anderen Software – Klicken statt Tippen von Befehlen. Programmieren, Terminal und Kommandozeile werden ausschließlich gebraucht, wenn du MFC selbst aus dem Quellcode bauen oder einen eigenen Server komplett von Hand per SSH einrichten willst, statt den automatischen Assistenten zu nutzen.

Kauf & Bezahlung

Wie der Kauf abläuft, deine Rechnung, dein Widerrufsrecht und alles rund um die Lizenz.

Wie kaufe ich MFC?

Über den Kaufknopf auf der Startseite (Abschnitt „Jetzt kaufen“). Der Knopf leitet dich zu einer Bezahlseite von Stripe weiter (Stripe ist der Zahlungsdienstleister im Hintergrund, ähnlich wie eine Kartenzahlung im Geschäft, nur online) – der Preis wird dabei von unserem Server festgelegt, du kannst ihn im Browser nicht verändern. Nach erfolgreicher Zahlung bekommst du eine Bestätigungsseite mit dem Link zum Einrichtungs-Assistenten.

Ist das ein Abo? Muss ich kündigen?

Nein. MFC ist eine Lifetime-Lizenz für ein Gerät gegen eine einmalige Zahlung – du zahlst genau einmal, danach nie wieder für dieselbe Lizenz. Es entsteht keine wiederkehrende Zahlungspflicht, also gibt es auch nichts zu kündigen. Die gesetzliche Pflicht zu einer „Kündigungsschaltfläche“ (§ 312k BGB) betrifft laufende Verträge mit wiederkehrenden Zahlungen und greift hier deshalb nicht; gefällt dir MFC doch nicht, gilt stattdessen dein Widerrufsrecht (siehe nächste Frage).

Kann ich den Kauf widerrufen (zurückgeben)? Wie lange habe ich Zeit?

Als Verbraucher hast du 14 Tage ab dem Kauf Zeit, formlos zu widerrufen – ein Brief oder eine E-Mail ohne Angabe von Gründen reicht, die genaue Adresse steht im Impressum und auf der Seite /widerruf. Wichtig: Da die Lizenz sofort digital bereitgestellt wird (du kannst MFC direkt nach dem Kauf benutzen), erlischt das Widerrufsrecht, wenn du beim Kauf ausdrücklich zugestimmt hast, dass die Nutzung vor Ablauf der 14 Tage beginnt, und dabei bestätigt hast, dass du dadurch dein Widerrufsrecht verlierst – diese Zustimmung wird während des Bezahlvorgangs eingeholt. Die vollständige Belehrung mit allen Folgen des Widerrufs steht unter /widerruf.

Bekomme ich eine Rechnung?

Ja, automatisch, ohne dass du etwas anfordern musst. Sobald die Zahlung bestätigt ist, wird eine fortlaufend nummerierte Rechnung als PDF-Datei erzeugt (eine PDF-Datei ist ein weit verbreitetes, druckbares Dokumentenformat, das sich mit fast jedem Programm öffnen lässt). Je nachdem, wie der Anbieter steuerlich eingerichtet ist, weist die Rechnung Umsatzsteuer aus oder verweist auf die deutsche Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG, dann 0 % Steuer ausgewiesen). Kommt keine E-Mail an, bleibt die Rechnung trotzdem gültig und lässt sich im Dashboard unter „Konto & Sicherheit → Finanzen“ herunterladen.

Ich habe bezahlt, aber keine E-Mail mit Lizenz/Rechnung bekommen. Was jetzt?

Erst den Spam- bzw. Werbeordner deines E-Mail-Postfachs prüfen. Der Mailversand hängt davon ab, ob der Betreiber einen eigenen Mailserver hinterlegt hat – ist das nicht der Fall, wird gar keine Mail verschickt, obwohl Lizenz und Rechnung im Hintergrund trotzdem korrekt erzeugt wurden. Prüfe deshalb zuerst die Bestätigungsseite direkt nach der Zahlung (dort steht der Link zum Einrichtungs-Assistenten) sowie dein Dashboard unter „Finanzen“. Findest du dort nichts, wende dich mit deiner Zahlungsbestätigung (Datum, Uhrzeit, Betrag) an den Anbieter – Kontaktadresse siehe Impressum.

Auf wie vielen Geräten darf ich MFC nutzen?

Eine Lizenz gilt für genau ein aktives Gerät gleichzeitig. Willst du umziehen (z. B. neuer Rechner), deaktivierst du die Lizenz im Dashboard unter „Vault“ auf dem alten Gerät und aktivierst sie mit demselben Lizenz-Code auf dem neuen erneut.

Bekomme ich automatisch Updates?

Es gibt keine vertragliche Zusage auf Updates oder Support – das ist bewusst Teil des einmaligen Lifetime-Preises statt eines Abos (siehe AGB § 2). Veröffentlichte Updates sind freiwillig und kostenlos, begründen aber keinen Anspruch auf weitere. Ist eines da, meldet sich die App selbst mit einem Ein-Klick-„Jetzt installieren“-Knopf, kein manuelles Neuherunterladen nötig (Details in der Kategorie „Fehlerbehebung“, Frage „Wie aktualisiere ich MFC auf eine neuere Version?“).

Welche Zahlungsarten werden akzeptiert?

Alle Zahlarten, die auf der Bezahlseite von Stripe für den jeweiligen Anbieter freigeschaltet sind (typischerweise Kredit-/Debitkarte, je nach Einrichtung auch weitere, lokal übliche Zahlarten). Beim Kauf siehst du genau die für dich verfügbaren Optionen.

Der Kaufknopf zeigt „Kauf ist noch nicht eingerichtet“ – was bedeutet das?

Das bedeutet, dass der Betreiber dieser MFC-Seite den Bezahlvorgang noch nicht fertig eingerichtet hat – das ist keine Fehlfunktion auf deiner Seite. Die Seite zeigt hier bewusst eine klare Meldung, statt einfach nichts zu tun oder abzustürzen. Warte, bis der Betreiber den Kauf eingerichtet hat, oder frag direkt nach.

Erste Einrichtung

Installation auf Windows, macOS und Linux – Schritt für Schritt, ohne Vorwissen nötig.

Wie geht es nach dem Kauf weiter?

Die Bestätigungsseite nach der Zahlung verlinkt auf den Einrichtungs-Assistenten – eine geführte Klick-für-Klick-Seite im Browser. Dort wählst du einen von drei Wegen: „Eigenen Server anlegen“ (ein Server wird automatisch für dich eingerichtet, du musst nur einen Zugangs-Code einfügen, siehe Kategorie „Server & VPS“), „Vorhandenen Server koppeln“ (du hast schon einen laufenden MFC-Server) oder „Nur Desktop-App“ (kein Server, MFC läuft direkt auf deinem eigenen Rechner). Für die allermeisten Käufer reicht „Nur Desktop-App“ völlig aus.

Wie installiere ich die Desktop-App unter Windows?

Über den Knopf „Desktop-App herunterladen“ im Assistenten lädst du eine Installationsdatei herunter (.exe oder .msi) – eine ganz normale Installation wie bei jedem anderen Windows-Programm: Datei doppelklicken, den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen, fertig. Keine Kommandozeile nötig. Die Browser-Komponente, die die Oberfläche anzeigt (WebView2), ist bei den meisten Windows-Versionen bereits vorinstalliert.

Windows warnt „Der Computer wurde durch Windows geschützt“ (SmartScreen) – ist der Installer sicher?

Diese Warnung ist zu erwarten und kein Zeichen für Schadsoftware. Grund: Damit Windows eine Installationsdatei als „vertraut“ einstuft, müsste der Herausgeber jährlich ein teures Zertifikat kaufen (eine Art digitalen Ausweis für Software) – das ist bei diesem Produkt bisher nicht der Fall, deshalb stuft SmartScreen den Installer pauschal als „unbekannten Herausgeber“ ein, unabhängig vom tatsächlichen Inhalt. Voraussetzung ist, dass du den Installer über den offiziellen Weg bezogen hast (Kauf-Bestätigung → Einrichtungs-Assistent → „Desktop-App herunterladen“), nicht von einer fremden Website. Zum Fortfahren: im Warnfenster auf „Weitere Informationen“ klicken, dann erscheint der Knopf „Trotzdem ausführen“ – anklicken, fertig. Bei macOS gibt es eine ähnliche Meldung, siehe nächste Frage.

Wie installiere ich die Desktop-App unter macOS?

Die .dmg-Datei (das macOS-Installationsformat) im Assistenten herunterladen, öffnen und die App per Ziehen-und-Loslassen in den Ordner „Programme“ (Applications) ziehen. Da die App – aus demselben Grund wie bei Windows, kein kostenpflichtiges Apple-Entwicklerzertifikat – nicht von Apple geprüft wurde, meldet macOS beim ersten Start „kann nicht geöffnet werden, da der Entwickler nicht verifiziert werden kann“. Fix: mit der rechten Maustaste (bzw. bei einer Maus mit nur einer Taste: zwei Finger auf dem Trackpad, oder Control-Taste gedrückt halten und klicken) auf die App klicken → „Öffnen“ wählen, dann im erscheinenden Dialog erneut „Öffnen“ bestätigen. Das musst du nur beim allerersten Start einmal machen.

Wie installiere ich die Desktop-App unter Linux?

Der Assistent bietet je nach Distribution (Version von Linux) .AppImage, .deb oder .rpm an. Für AppImage: Datei herunterladen, im Dateimanager per Rechtsklick „Ausführbar machen“ (bzw. per Terminal `chmod +x Moran-Fleet-Control*.AppImage`) und per Doppelklick starten – kein System-Install nötig. Für .deb/.rpm den normalen Paketmanager der Distribution verwenden (z. B. `sudo dpkg -i *.deb` bzw. `sudo rpm -i *.rpm` im Terminal).

Die Desktop-App startet, aber das Fenster bleibt leer oder „reagiert nicht“.

Zuerst die App komplett schließen (im Task-Manager unter Windows bzw. in der Aktivitätsanzeige unter macOS nachsehen, dass kein altes Fenster mehr offen ist) und neu starten – das behebt die meisten Fälle. Unter Windows sicherstellen, dass die „Microsoft WebView2 Runtime“ installiert und aktuell ist (bei den meisten Windows-10/11-Rechnern bereits vorhanden, sonst kostenlos von der Microsoft-Website nachinstallierbar). Bleibt das Fenster weiterhin leer, kann eine Eigenart der Grafikanzeige deines Rechners die Ursache sein – auf normaler Hardware mit direkt angeschlossenem Bildschirm tritt das üblicherweise nicht auf. Hilft nichts davon, wende dich mit deiner Windows-/macOS-Version und einem kurzen Bildschirmfoto an den Anbieter (Kontaktweg siehe ganz unten auf dieser Seite).

Wie lege ich mein erstes Konto an?

Beim allerersten Start zeigt die App einen Anmeldebildschirm mit dem Knopf „Erstes Konto anlegen“. Nutzername und Passwort frei vergeben – danach bist du automatisch angemeldet, und diese Anmeldung bleibt auch bestehen, wenn du die App später neu startest.

Wie aktiviere ich meine Lizenz in der App?

Im Dashboard links auf „Vault“ klicken. Dort findest du das Feld „Lizenz-Token“ – dort fügst du den Code aus deiner Kauf-Bestätigungsseite ein (am einfachsten: den Code auf der Bestätigungsseite markieren, kopieren, hier einfügen) und klickst auf „Aktivieren“.

Muss ich einen eigenen LLM-Schlüssel (z. B. von Anthropic/DeepSeek) haben?

Für echte, inhaltliche Antworten ja: MFC nutzt externe KI-Anbieter (LLM steht für „großes Sprachmodell“, also die Technik hinter Chatbots wie Claude) über deinen eigenen, persönlichen Zugangsschlüssel – dafür trägst du unter „Einstellungen“ einmalig deinen eigenen Schlüssel ein, den du direkt beim jeweiligen Anbieter bekommst. Ohne hinterlegten Schlüssel funktioniert die App trotzdem: Chat und andere KI-Funktionen antworten dann als klar gekennzeichnete Beispiel-Antwort (Simulation), es entstehen dabei keine versteckten Kosten.

Was macht der Einrichtungs-Assistent im Dashboard genau?

Dashboard → „Start“ → „Einrichtungs-Assistent“ führt dich durch vier grundsätzliche Entscheidungen für die Ersteinrichtung, jede mit einer klaren Empfehlung UND einer nachvollziehbaren Begründung, statt dich vor ein rat- und kommentarloses Formular zu setzen: 1) Versionskontrolle – Git (spart Speicherplatz, hält eine Verlaufshistorie, Voraussetzung für automatisches Pushen/PRs) oder lokal ohne Git (heutiger Standard-Modus, funktioniert vollständig, keine Verlaufshistorie). 2) Welcher KI-Anbieter für welche Rolle – hier ist der Schritt seit 26.08.2026 kein bloßes Namens-Dropdown mehr, sondern eine erklärende Karte je Anbieter (Anthropic, OpenAI, DeepSeek, Perplexity, Google Gemini sowie die lokalen, kostenlosen Alternativen Ollama und LM Studio): was der Anbieter ist, wofür man ihn braucht, wie Konto/Kosten funktionieren, ein Direkt-Link zur Anbieter-Seite, eine aufklappbare Schritt-für-Schritt-Anleitung und ein Eingabefeld mit sofortigem Live-Test des eingegebenen Schlüssels. Dieselbe Behandlung gibt es für GitHub (Personal-Access-Token vs. GitHub-App, je nach gewähltem Speichermodus). Und zwei weitere Entscheidungen, die genauso ablaufen. Jede getroffene Wahl lässt sich jederzeit hier oder in den jeweiligen Einstellungen wieder ändern – nichts ist endgültig. Zu verwechseln ist das nicht mit dem kürzeren Assistenten aus der Kauf-Bestätigung (Handy koppeln / automatisch einen Hetzner-Server anlegen) – das ist ein anderer, kürzerer Weg, siehe Kategorie „Erste Einrichtung“ oben.

Server & VPS einrichten

Eigenen Server für Dauerbetrieb und Fernzugriff einrichten – automatisch oder per Kommandozeile.

Brauche ich überhaupt einen eigenen Server?

Nein, das ist optional. „Nur Desktop-App“ reicht, wenn MFC nur laufen soll, während dein Rechner an ist. Ein eigener Server (ein rund um die Uhr laufender, gemieteter Computer, siehe „Was ist ein Server?“ in der Einsteiger-Kategorie) lohnt sich, wenn MFC dauerhaft arbeiten soll (auch wenn dein PC aus ist) oder du dein Handy von unterwegs koppeln willst, ohne dass dein PC dafür an sein muss.

Wie richte ich einen Hetzner-Server ohne Kommandozeile ein?

Im Einrichtungs-Assistenten „Eigenen Server anlegen“ wählen. Im Hetzner-Cloud-Kundenkonto unter „Sicherheit → API-Token“ (Hetzner ist ein Anbieter, bei dem man Server mieten kann; ein API-Token ist ein Zugangs-Passwort speziell für automatisierte Programme, siehe Erklärung in der Einsteiger-Kategorie) einen neuen Token mit Lese-/Schreibrechten erzeugen und im Assistenten einfügen – der Token bleibt nur in diesem einen Browser-Fenster, wird nirgends gespeichert. Danach Servertyp und Standort per Klick wählen, den Kostenhinweis bestätigen, „Server jetzt anlegen“ klicken. Die komplette Einrichtung läuft danach automatisch (2–5 Minuten, der Fortschritt wird live angezeigt) – am Ende koppelst du im selben Assistenten noch dein Handy.

Wie richte ich einen eigenen VPS per SSH ein?

Das ist der Weg für alle, die schon einen eigenen Server haben und die Einrichtung selbst über die Kommandozeile (siehe Erklärung „Was ist SSH?“ in der Einsteiger-Kategorie) erledigen wollen, statt den automatischen Assistenten zu benutzen. Per SSH auf den frischen Debian-/Ubuntu-Server einloggen (`ssh root@<Server-IP>`, die IP-Adresse ist die eindeutige „Hausnummer“ deines Servers im Internet), dann einen einzigen Befehl ausführen: `mkdir mfc && curl -fsSL https://mfc.domenicmoran.de/api/download-server | tar xz -C mfc --strip-components=1 && cd mfc && bash scripts/server-setup.sh`. Mit eigener Domain (empfohlen, für ein vertrauenswürdiges Zertifikat ohne Browser-Warnung – eine Domain ist die lesbare Internet-Adresse wie „meine-firma.de“ statt einer Zahlenfolge): `MFC_DOMAIN=deine-domain.tld` vor `bash scripts/server-setup.sh` voranstellen. Kein „git clone“ (das ist ein Befehl, mit dem man normalerweise Programmier-Quellcode von GitHub herunterlädt) nötig – das Repository (der Quellcode-Speicherort) ist bewusst nicht öffentlich einsehbar, `/api/download-server` liefert denselben Quellcode als fertiges Archiv, ohne dass du dafür einen GitHub-Zugang brauchst. Details: /docs/setup-server.

Was macht das Setup-Skript genau?

`scripts/server-setup.sh` ist ein Programm, das mehrere Einrichtungsschritte automatisch nacheinander erledigt: Es installiert Docker (das „Verpackungswerkzeug“ für Software, siehe Erklärung in der Einsteiger-Kategorie) samt Zusatzprogramm (überspringt das, falls schon vorhanden), erzeugt eine Konfigurationsdatei namens `.env` mit allen zwingend nötigen Zugangs-Geheimnissen als Zufallswerte (bereits vorhandene Werte werden nie überschrieben), öffnet die für den Betrieb nötigen „Türen“ (Ports) 80 und 443 in der Firewall `ufw` (falls diese aktiv ist – eine Firewall ist eine Schutzmauer, die unerwünschte Verbindungen zum Server blockiert) und startet MFC mit verschlüsselter Verbindung (TLS/HTTPS – dem „Schloss-Symbol“, das du von sicheren Webseiten kennst). Du musst dabei nichts selbst eintippen.

Ich habe keine eigene Domain – funktioniert der Server trotzdem mit einer sicheren Verbindung (https)?

Ja. Ohne eigene Domain wird automatisch ein selbst ausgestelltes Zertifikat verwendet (statt eines von einer offiziellen Stelle bestätigten). Browser zeigen dann eine Warnung („nicht vertrauenswürdig“ o. Ä.), aber die Verbindung selbst läuft trotzdem bereits verschlüsselt, nicht im Klartext. Sobald du später eine Domain hast, einfach `MFC_DOMAIN=deine-domain.tld bash scripts/server-setup.sh` erneut ausführen – dann wird automatisch ein offiziell bestätigtes, warnungsfreies Zertifikat geholt.

Der Server startet nicht / meldet fehlende Einstellungen.

Vier Geheimnisse (Zugangs-Passwörter für die Technik im Hintergrund) sind Pflicht, und der Start scheitert absichtlich ohne sie, statt unsicher weiterzulaufen: `MFC_API_TOKEN`, `MFC_GATEWAY_SECRET` (mindestens 32 Zeichen lang), `MFC_KNOTEN_TOKEN` und `MFC_LICENSE_PUBLIC_KEY`. Nutzt du das automatische Setup-Skript oder den Einrichtungs-Assistenten, werden diese automatisch gesetzt – bei komplett manueller Einrichtung musst du sie selbst festlegen, die genauen Befehle dafür stehen in SETUP-SERVER.md bzw. unter /docs/setup-server.

Ich nutze die Firewall „ufw“ – ist der Server damit wirklich abgeschottet?

Teilweise, mit einer bekannten technischen Einschränkung: Docker (das Verpackungswerkzeug für die Software) richtet für die intern gebrauchten „Türen“ (Ports 3000/4872) eigene Regeln ein, die von der Firewall `ufw` nicht automatisch mit-berücksichtigt werden – die beiden Werkzeuge verwalten ihre Regeln getrennt voneinander. In der Praxis bleibt das Risiko trotzdem gering: Port 3000 liefert ohne den korrekten Zugangs-Token nur öffentliche, unkritische Übersichtsdaten, Port 4872 verlangt weiterhin einen gültigen Anmelde-Nachweis. Wer diese Türen zusätzlich von außen komplett verriegeln will, braucht dafür eine gezielte, fortgeschrittene Firewall-Konfiguration (nicht Teil des automatischen Skripts, weil ein Fehler dort den Server komplett unerreichbar machen kann).

Wo finde ich meinen Zugangs-Token nach dem Server-Setup?

Per SSH auf dem Server im Ordner, in den alles installiert wurde (z. B. `~/mfc`), den Befehl `grep MFC_API_TOKEN .env` eintippen – das zeigt dir den Wert an. Diesen Wert dann im Browser-Dashboard unter „Einstellungen → Selfhost-Token“ eintragen. Alle Aktionen, die etwas verändern oder ausführen, verlangen diesen Zugangs-Token, sonst werden sie abgelehnt.

Wie schalte ich den Dauerbetrieb (autonome Schleife) ein?

Dashboard → Einstellungen → „Autonome Schleife“ → „Autonom weiterarbeiten“ einschalten. Auf dem Server läuft danach im Hintergrund alle 60 Sekunden eine automatische Prüfung, ob etwas zu tun ist.

Ein Programmteil auf dem Server hängt oder startet nach einem Absturz nicht automatisch neu.

Ein wirklich abgestürzter Programmteil startet von selbst automatisch neu, auch nach einem Neustart des ganzen Servers. Ein Programmteil, der zwar noch läuft, aber nicht mehr richtig reagiert (also „hängt“), wird davon nicht automatisch erkannt – dafür gibt es einen optionalen zusätzlichen „Wachhund“, der genau solche hängenden Zustände erkennt und den betroffenen Teil neu startet: `docker compose -f docker-compose.yml -f docker/docker-compose.wachhund.yml up -d wachhund` (dieser Befehl läuft per SSH auf dem Server).

Team & Firmen Edition

Mehrere Mitarbeiter auf einem gemeinsamen Server, Admin-Konsole, Team-Kalender, Team-Chat – ehrlicher Stand: was heute schon läuft und was noch nicht.

Was ist in der Team/Firmen Edition enthalten?

Eine Team-Lizenz erlaubt mehreren benannten Mitarbeitern, denselben selbst gehosteten Server zu nutzen, statt wie bei der Einzellizenz nur einem Käufer mit seinen eigenen Geräten. Enthalten – heute schon gebaut und getestet: eine Admin-Konsole (Dashboard → „Team“) zum Einladen/Sperren von Mitgliedern und Rollen-Vergabe (siehe eigene Frage zu den drei Rollen), ein serverseitiger Team-Kalender (Dashboard → „Team-Kalender“, sichtbar für das ganze Team statt nur lokal auf einem Gerät), ein Gruppen-Chat mit mehreren Kanälen (Dashboard → „Team-Chat“, analog Slack/Discord, mit dauerhafter Nachrichten-Historie), ein Dienstplan (Dashboard → „Dienstplan“, Wochenansicht, Schichten anlegen/zuweisen/bearbeiten) und echte Gruppen-Videoanrufe (Dashboard → „Anruf“ → Tab „Team-Anruf“, läuft über einen selbst gehosteten LiveKit-Media-Server auf eurem eigenen Server, ein dauerhafter Team-Anrufraum für alle Mitglieder gleichzeitig). Noch nicht enthalten, weil noch nicht gebaut: eine E-Mail-Integration. Alle Bausteine – auch die schon fertigen – laufen unter EINEM Login (Lizenz-Token + Name), es gibt kein separates zweites Konten-System dafür.

Welche Rechte haben Admin, Manager und Mitglied in der Team-Verwaltung?

Es gibt drei Rollen (Dashboard → „Team“): Admins dürfen einladen, Mitglieder sperren/entsperren, Rollen vergeben (auch andere zu Admin machen) und E-Mail-Adressen pflegen – die volle Verwaltung. Manager dürfen einladen, E-Mail-Adressen pflegen und den Dienstplan verwalten (Schichten anlegen/zuweisen/bearbeiten) – aber keine Rollen vergeben und keine Admins oder Manager sperren. Mitglieder haben keinen Zugriff auf die Team-Verwaltung, sehen im Dienstplan nur lesend den ganzen Plan und nutzen Kalender/Chat ganz normal mit. Alle drei Rollen zusammen zählen gegen dieselbe Sitzlizenz-Belegung; wie viele Plätze insgesamt belegt sind, zeigt die Team-Seite oben als „X von Y Plätzen belegt“.

Wie funktioniert der Dienstplan?

Dashboard → „Dienstplan“ zeigt eine Wochenansicht für das ganze Team. Admins und Manager legen dort neue Schichten an (Beginn, Ende, wer zugewiesen ist oder „Offen – niemand zugewiesen“, eine Notiz z. B. „Kasse, Lager, Frühschicht“), bearbeiten oder löschen bestehende Schichten und blättern zwischen den Wochen. Mitglieder ohne Admin-/Manager-Rolle sehen denselben Plan, können ihn aber nur lesen, nicht bearbeiten. Der Dienstplan läuft, wie Team-Kalender und Team-Chat, serverseitig für die ganze Team-Lizenz – nicht nur lokal auf einem Gerät.

Wie viele Sitzlizenzen brauche ich, damit die komplette Firmen-Plattform kostenlos inklusive ist?

Es gibt keine Mindestanzahl und keine zweite, separat zu kaufende Stufe: die Admin-Konsole, der Team-Kalender und der Team-Chat sind ab dem allerersten Team-Sitz automatisch Teil jeder Team-Lizenz, ohne Aufpreis. Was mit der Sitzanzahl variiert, ist ausschließlich der Mengenrabatt auf den Preis je Sitz (150 € Grundpreis, gestaffelte Rabatte ab 10, 25, 50 und 100 Sitzen – siehe Preisrechner auf der Business-Seite), nicht der Funktionsumfang. Es gibt also keine Team-Lizenz „ohne Plattform“, die man zu einer Team-Lizenz „mit Plattform“ aufwerten müsste.

Wie wird die Team/Firmen Edition gehostet – braucht man einen eigenen Server?

Ja, genau wie beim Einzelprodukt: die Firma mietet/betreibt ihren eigenen Server (z. B. bei Hetzner, siehe SETUP-SERVER.md), MFC läuft dort komplett selbst gehostet über Docker. Es gibt keinen von MFC dauerhaft betriebenen Firmen-Server und keine laufenden Infrastrukturkosten an den Anbieter – die einzigen laufenden Kosten sind die eigene Server-Miete der Firma. Admin-Konsole, Team-Kalender und Team-Chat laufen alle auf demselben Server wie der Rest von MFC, kein zusätzlicher Dienst nötig.

Wie migriert man von einer Einzellizenz zu einer Team-Lizenz?

Es gibt keinen separaten „Upgrade“-Knopf, der einen bestehenden Einzellizenz-Token umwandelt – und den braucht es auch nicht: Team-Sitze kauft man auf der Business-Seite (/business) über denselben Selbstbedienungs-Checkout wie jeder Neukunde (Sitzanzahl wählen, Kartenzahlung über Stripe, sofort ein Team-Lizenz-Token). Der bestehende Server und die bisherigen Daten (Projekte, Notizen, Dateien) bleiben davon komplett unberührt; das neue Team-Token kommt einfach hinzu, weitere Mitarbeiter melden sich damit unter derselben Installation an. Lieber gegen Rechnung zahlen oder vorher eine Frage klären? Dafür bleibt der Kontaktweg auf der Business-Seite offen.

Sind Gruppen-Videoanrufe und E-Mail schon Teil der Team-Lizenz?

Gruppen-Videoanrufe: ja, seit 26.08.2026 gebaut und Ende-zu-Ende getestet (Dashboard → „Anruf“ → Tab „Team-Anruf“). Läuft über einen zusätzlichen, selbst gehosteten Media-Relay-Server (LiveKit, ein sogenannter SFU) auf eurem eigenen Server – kein Dauerdienst von uns, jedes aktive Teammitglied betritt denselben dauerhaften Team-Anrufraum gleichzeitig, mit Video-Kacheln für alle statt nur zu zweit. Der bestehende Zweier-Anruf im Einzelprodukt bleibt unverändert bestehen. E-Mail ist weiterhin komplett unbebaut; geplant ist ein selbst gehosteter Webmail-Client (kein eigener Mailserver, keine eigene Zustellung), der sich mit bereits bestehenden Firmen-Postfächern verbindet.

Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) für die Team-Lizenz?

Ja. Der AVV nach Art. 28 DSGVO für die Daten eures Teams (u. a. Team-Kalender, Team-Chat, Mitgliederverwaltung) ist seit 26.08.2026 freigegeben und live unter /avv einsehbar, komplett in Deutsch und Englisch. Er wird automatisch mit der ersten Nutzung dieser Funktionen Teil des Team-Lizenz-Vertrags – keine separate Unterschrift, keine gesonderte Anforderung per E-Mail nötig. Auf der Business-Seite (Preisrechner) und in der Bestätigungs-Mail nach dem Kauf ist er direkt verlinkt. Die genauen Bedingungen, unter anderem für den Fall einer komplett selbst gehosteten Installation, stehen direkt im AVV-Text (Anlage 2).

Handy-App koppeln

MFC Companion (die kostenlose Handy-App) mit dem Server oder Rechner verbinden.

Wie kopple ich mein Handy mit MFC?

Im Dashboard „Mobil“ öffnen und auf „Paarung erzeugen“ klicken. Es erscheint ein sechsstelliger Zahlencode, ein Geheimwort und ein QR-Code (ein kleines schwarz-weißes Karo-Muster, das die Handy-Kamera einliest, ohne dass du etwas abtippen musst). In der kostenlosen MFC-Companion-App (aus dem App Store bzw. Play Store) entweder den QR-Code mit der Kamera scannen oder Code + Geheimwort von Hand eingeben – fertig, keine weitere Anmeldung mit E-Mail oder Passwort nötig.

„Warte auf das Telefon …“ hängt endlos – was tue ich?

Der Kopplungscode gilt nur für eine begrenzte Zeit (im Dashboard als „Gültig bis“ angezeigt) – nach Ablauf hilft nur ein Klick auf „Neuen Code erzeugen“. Prüfe außerdem der Reihe nach: 1) Tippst/scannst du wirklich den Code, der GERADE JETZT im Dashboard angezeigt wird (nicht einen alten aus einem früheren Versuch)? 2) Sind Handy und MFC im selben Netzwerk erreichbar – nutzt du „Nur Desktop-App“, müssen Handy und Rechner im selben WLAN sein; nutzt du einen Server, reicht eine normale Internetverbindung auf beiden Seiten. 3) Blockiert eine Sicherheits-App oder ein VPN (eine Art verschlüsselter Umweg für die Internetverbindung) auf dem Handy die Verbindung? 4) Ist die Desktop-App bzw. der Server auf dem aktuellen Stand? Hilft nichts davon: „Neuen Code erzeugen“ klicken und erneut versuchen – jeder neue Versuch startet komplett frisch.

Kostet die Companion-App etwas?

Nein, sie ist kostenlos, ganz ohne Anmeldung mit E-Mail/Passwort und ohne Käufe innerhalb der App. Sie erhebt keine persönlichen Daten – die Kopplung läuft ausschließlich direkt zu deinem eigenen Rechner oder Server, nicht über einen fremden Cloud-Dienst.

Brauche ich einen eigenen Server, damit die Handy-Kopplung funktioniert?

Nein, nicht im Heimnetz: Bei „Nur Desktop-App“ funktioniert die Kopplung direkt zwischen Handy und Rechner, solange beide mit demselben WLAN verbunden sind. Willst du dein Handy auch nutzen, wenn du unterwegs bist (außerhalb deines Heimnetzes), brauchst du einen eigenen, dauerhaft erreichbaren Server (siehe Kategorie „Server & VPS einrichten“).

Wie sehe ich, ob mein Handy noch verbunden ist?

Im Dashboard unter „Mobil“ zeigt eine kleine farbige Ampel den Live-Status: grün mit „Verbunden“ bedeutet, das Handy hat gerade eine aktive Verbindung; grau mit „Getrennt“ bedeutet, es besteht aktuell keine.

Funktioniert die Companion-App auch auf einem Tablet/iPad oder angedockt an einem Monitor (Samsung DeX)?

Ja. Die App spiegelt dasselbe Web-Dashboard wie am Desktop – auf einem Tablet/iPad läuft es im Hoch- UND Querformat, die Kopplungs-/Verbindungskarte legt sich ab einer gewissen Breite automatisch in zwei Spalten nebeneinander statt gestapelt. Dockst du dein Handy per Samsung DeX (oder Androids eingebautem Desktop-Modus) an einen Monitor mit Tastatur und Maus an, bekommst du dieselbe große Fläche – Android erweitert dabei nur die Fenstergröße der App, es ist keine separate Desktop-Version nötig. Einzige Einschränkung: Der QR-Scan zum erstmaligen Koppeln braucht die Kamera des Handys, die im Dock oft nicht nutzbar ist – in diesem Fall einfach „Code stattdessen eintippen“ im selben Formular verwenden.

Kann ich mehrere Handys koppeln?

Für ein weiteres Gerät einfach im Dashboard erneut auf „Paarung erzeugen“ klicken – das erzeugt einen frischen Code für dieses zusätzliche Gerät, unabhängig von zuvor bereits gekoppelten Handys.

Ich bekomme keine Benachrichtigungen auf dem Handy.

Prüfe zuerst, ob die Companion-App laut der Ampel im Dashboard (siehe oben) noch verbunden ist – ohne aktive Verbindung kommt nichts an. Prüfe danach in den Systemeinstellungen deines Handys (üblicherweise unter „Einstellungen → Apps → MFC Companion → Benachrichtigungen“), ob die App die Erlaubnis für Benachrichtigungen hat. Diese Erlaubnis wird beim ersten Start der App abgefragt, kann aber nachträglich vom Nutzer wieder ausgeschaltet worden sein.

Warum bekomme ich manchmal keine Benachrichtigung – auch wenn Berechtigung und Verbindung stimmen?

Kurz gesagt: MFC nutzt bewusst KEINE Firebase- oder Apple-Push-Infrastruktur (siehe „Laufen meine Chat-Nachrichten über fremde Server?“ in der Kategorie „Datenschutz & Sicherheit“ – dieselbe Grundentscheidung: kein zusätzlicher Cloud-Dienst eines Drittanbieters dazwischen). Stattdessen hält die Companion-App/Desktop-App eine direkte, verschlüsselte Dauerverbindung zu deinem eigenen Server bzw. Rechner, und über GENAU diese Verbindung kommt auch die Benachrichtigung an. Das funktioniert zuverlässig, SOLANGE der App-Prozess noch läuft (auch im Hintergrund) – aber NICHT mehr, wenn das Betriebssystem oder du selbst den Prozess vollständig beendet hat (kein Hintergrundprozess mehr da, der etwas empfangen könnte). Das ist ein bewusster Kompromiss (kein Firebase/APNs-Abo, keine zusätzlichen laufenden Kosten), kein Fehler – aber er bedeutet: Willst du zuverlässig Benachrichtigungen bekommen, muss die App am Laufen bleiben, statt komplett geschlossen/beendet zu werden. Konkret je Gerät: Android – die App nicht über „Kräftig beenden“/„Force Stop“ schließen und die Akku-Optimierung für sie deaktivieren (Einstellungen → Apps → MFC Companion → Akku → „Uneingeschränkt“ statt „Optimiert“ – sonst friert Android die Hintergrundverbindung nach einer Weile ein). iOS – die „Hintergrundaktualisierung“ für die App in den iOS-Einstellungen aktiviert lassen. Desktop (Windows/macOS) – die App im Hintergrund weiterlaufen lassen statt sie komplett zu beenden; der „X“-Knopf minimiert das Fenster nur noch in den System-Tray (Symbol in der Taskleiste/Menüleiste), die App bleibt dabei aktiv – vollständig beendet wird sie erst über „Beenden“ im Tray-Menü. Schließt/beendest du die App komplett (auf irgendeinem Gerät), ist das dein bewusster Kompromiss – MFC kann in dem Moment technisch nichts mehr zustellen, weil kein Prozess mehr läuft, der die Nachricht empfangen könnte.

Nutzung im Alltag

Was jede Dashboard-Kategorie macht und wie du schnell startest.

Wie ist das Dashboard aufgebaut?

Das „Dashboard“ ist die zentrale Übersichts- und Bedienseite von MFC, ähnlich dem Armaturenbrett eines Autos. Die Seitenleiste links ist in sieben verständliche Gruppen sortiert, jede mit einer Kurzbeschreibung direkt unter der Überschrift: „Start“, „Erstellen“, „Verwalten“, „Verbinden & Werkzeuge“, „Kontrolle & Zahlen“, „Konto & Sicherheit“ und „Fortgeschritten“ (die einzige Gruppe, die anfangs eingeklappt ist – selten gebraucht, aber jede Funktion bleibt per Klick erreichbar). Ein Klick auf eine Gruppenüberschrift klappt nur diese eine Gruppe auf oder zu, mehrere können gleichzeitig offen sein.

Was finde ich unter „Start“?

Der erste Blick: die Dashboard-Übersicht (der aktuelle Zustand auf einen Blick), „Erste Schritte“ (eine Frage-für-Frage-Anleitung, um in kurzer Zeit eine Aufgabe zu starten), „Anleitung“ (kompakte Erklärung der wichtigsten Begriffe und Konzepte), der „Einrichtungs-Assistent“ (vier grundsätzliche Entscheidungen für die Ersteinrichtung, siehe eigene Frage in der Kategorie „Erste Einrichtung“) und das „Schaltbrett“ (die zentralen Regler für Budget, Arbeitsmodus und Werkzeuge).

Wie funktioniert der Drei-Klick-Assistent unter „Erste Schritte“?

Du beantwortest fünf kurze Fragen (worum es geht, das wichtigste Feature, gewünschte Technik, wie es kostenlos startet, wo es später laufen soll). Daraus entsteht rein auf deinem eigenen Rechner, ganz ohne einen einzigen Aufruf einer KI, ein fertiger Auftragstext, den du vor dem Start noch selbst bearbeiten kannst. Erst ein bewusster Klick auf „Bestätigen“ startet die eigentliche Arbeit – es gibt keinen versehentlichen Auto-Start.

Was mache ich unter „Erstellen“?

Hier lässt du MFC für dich arbeiten: „Chat“ (ein direktes Gespräch mit der eingerichteten KI), „Agent“ (eigenständig arbeitende KI-Helfer), „Engine“ (Aufgaben automatisch der Reihe nach abarbeiten lassen), „Studio“ und „Marketing“ (Inhalte erstellen lassen) sowie „Editor“ (Programm-Code direkt bearbeiten).

Muss ich mit „Studio“/„Marketing“ erzeugte Inhalte kennzeichnen, wenn ich sie öffentlich veröffentliche?

Das kann je nach Kontext eine echte rechtliche Pflicht sein, die MFC dir nicht automatisch abnimmt: Nach Art. 50 Abs. 4 der EU-KI-Verordnung (AI Act) müssen Betreiber, die mit KI erzeugte oder veränderte Bild-, Ton- oder Videoinhalte („Deepfakes“) bzw. bestimmte KI-erzeugte Texte veröffentlichen, dies unter gewissen Voraussetzungen offenlegen. Ob und wie diese Pflicht im Einzelfall greift, hängt vom genauen Inhalt, Zweck und Verbreitungsweg ab – das ist keine Rechtsberatung, sondern nur ein Hinweis darauf, dass diese Pflicht existiert. Verantwortlich für die Einhaltung ist ausschließlich der Nutzer bzw. Betreiber, der den Inhalt veröffentlicht, nicht MFC als Werkzeug. Im Zweifel lohnt sich eine kurze Rückfrage bei einer darauf spezialisierten Rechtsberatung, bevor öffentlich verbreitet wird.

Was mache ich unter „Verwalten“?

Hier organisierst du deine Arbeit: „Plan“, „Zeit“, „Projekte“, „E-Mail“, „Präsentationen“, „Dokumenten-Editor“, „Bild-Werkzeug“, „Dokumente“, „Dateien“, „Notizen“, „Backlog“ (offene Aufgabenliste), „Aufträge“, „Vorgänge“ und „Firmenspeicher“ – ein Ort für Aufgaben, Fristen, Ablage und die vier Produktivitäts-Werkzeuge (siehe jeweils eigene Frage weiter unten).

Was macht der E-Mail-Client im Dashboard?

Dashboard → „E-Mail“ liest und beantwortet Postfächer über ein bestehendes Mailcow-/IMAP-Postfach (IMAP ist ein Standard-Protokoll, über das E-Mail-Programme Postfächer abrufen) – MFC betreibt dabei keinen eigenen Mailserver und übernimmt keine Zustellung, es ist ausschließlich ein Client (ein Anzeige-/Bedien-Programm) für ein Postfach, das schon existiert. Zugangsdaten für das Postfach trägst du wie andere Zugänge im Vault ein.

Wie erstelle ich Präsentationen in MFC?

Dashboard → „Präsentationen“ wandelt Markdown (einfache Textformatierung mit Sternchen für fett, Rauten für Überschriften usw.) in Folien um – kein PowerPoint-Klon mit Maus-Layout, sondern reiner Text. Eine eigene Zeile mit nur „---“ trennt eine Folie von der nächsten, der Rest ist ganz normales Markdown. Die fertige Präsentation liegt im Firmenspeicher.

Was ist der Dokumenten-Editor und wie unterscheidet er sich von einem Word-Klon?

Dashboard → „Dokumenten-Editor“ ist für formatierte Team-Dokumente gedacht – Angebote, interne Notizen, Protokolle. Er ist bewusst kein vollständiger Word-Klon mit jeder erdenklichen Formatierungsoption, dafür wird jedes Dokument direkt im Firmenspeicher abgelegt (statt als lose Datei irgendwo auf dem Rechner) und ist damit für das ganze Team wiederauffindbar.

Was kann das Bild-Werkzeug – ist das ein Photoshop-Ersatz?

Nein, bewusst kein Photoshop-Klon: Dashboard → „Bild-Werkzeug“ bietet Zuschneiden, Größe ändern und Format konvertieren – das reicht für die meisten alltäglichen Anpassungen. Die eigentliche Bildbearbeitung läuft komplett lokal in deinem Browser (über die Canvas-Technik, ohne dass das Bild dafür irgendwohin hochgeladen werden muss), nur Laden und Speichern des fertigen Bildes läuft über den Firmenspeicher.

Was mache ich unter „Verbinden & Werkzeuge“?

Hier koppelst du MFC mit deinem Handy und mit Slack (einem Chat-Programm für Teams), dazu findest du hier kleine Zusatz-Werkzeuge und einen eingebauten Internet-Browser.

Was mache ich unter „Kontrolle & Zahlen“?

Hier siehst du, was passiert ist: „Analytik“ (Kennzahlen und Auswertungen), „Kosten“ (wie viel Geld die KI-Nutzung je Anfrage, Modell und Anbieter gekostet hat, plus dein Monatsbudget), „QA“ (Testergebnisse, also ob alles wie erwartet funktioniert) und „Eingriffe“ (angehaltene Aufgaben, die auf deine ausdrückliche Freigabe warten, bevor sie weitermachen).

Was mache ich unter „Konto & Sicherheit“?

Hier verwaltest du „Einstellungen“ (u. a. dein Zugangs-Passwort für den eigenen Server, den Dauerbetrieb-Schalter, deine KI-Zugangsschlüssel), „Vault“ (ein sicherer, verschlüsselter Speicher für Passwörter/Zugangsdaten sowie deine Lizenz), „Zugänge“ (welche Werkzeuge/Berechtigungen der KI-Agent nutzen darf – z. B. Terminal, Dateisystem –, ein An/Aus je Werkzeug, nicht mehrere Personenkonten), die „Zugänge-Übersicht“ (Ampel-Übersicht über alle hinterlegten Schlüssel – zeigt nur, WAS hinterlegt ist, nie den Wert selbst, siehe eigene Frage in der Kategorie „Datenschutz & Sicherheit“), „Anmeldung“ (deine Konten/Sitzungen), bei einer Team-Lizenz „Team“/„Team-Kalender“/„Team-Chat“/„Dienstplan“ (siehe Kategorie „Team & Firmen Edition“), „Finanzen“ (deine Rechnungen) sowie „Lizenz-Übersicht“ (eine Betreiber-Ansicht zum Erstaktivierungs-Verhalten von Lizenzen, nicht für den normalen Alltagsgebrauch gedacht).

Was ist in „Fortgeschritten“ und warum ist die Gruppe eingeklappt?

Technische Details, die die meisten Nutzer nur selten brauchen: „Diff“ (Unterschiede zwischen Programmcode-Versionen), „Code“, „Pipeline“, „Supervisor“, „Flotte“, „PC“, „Store“ und „Deploy“ (fachbegriffe rund um Software-Entwicklung und -Veröffentlichung). Die Gruppe startet eingeklappt, damit die Seitenleiste für den Alltag übersichtlich bleibt – nichts davon ist entfernt oder versteckt, ein Klick auf die Überschrift klappt sie auf.

Was macht das Schaltbrett genau?

Unter „Start → Schaltbrett“ stellst du dein Tagesbudget mit einem Schieberegler ein (auf 0 gesetzt, verweigert MFC jede KI-Nutzung, bevor überhaupt Kosten entstehen – deine Geldbörse ist also geschützt), wählst den Arbeitsmodus (schnell/ausgewogen/besonders gründlich) und schaltest einzelne Zusatz-Werkzeuge per Klick an oder aus.

Was macht der Not-Aus-Knopf?

Er ist dauerhaft in der Seitenleiste sichtbar, egal auf welcher Seite du gerade bist, und stoppt laufende, eigenständig arbeitende Aufgaben sofort mit einem Klick.

Datenschutz & Sicherheit

Wo deine Daten liegen, wie Zugänge geschützt sind, was wirklich fremde Server sieht.

Läuft MFC bei mir oder in einer fremden Cloud?

Bei dir. Im Desktop-Modus läuft die Anwendung lokal auf deinem eigenen Rechner. Im Server-Modus läuft sie auf einer Server-Infrastruktur, die du selbst ausgewählt und eingerichtet hast (dein Hetzner-Server oder dein eigener VPS) – der Anbieter von MFC betreibt oder speichert deine persönliche Installation nicht auf eigenen Systemen.

Laufen meine Chat-Nachrichten (Prompts) über fremde Server?

Nur über den KI-Anbieter, den du selbst mit deinem eigenen Zugangsschlüssel auswählst (z. B. Anthropic, DeepSeek) – die App spricht diesen direkt von deinem Rechner bzw. deinem Server aus an. Modelle, die du lokal auf deinem eigenen Rechner betreibst (über die kostenlosen Programme Ollama oder LM Studio), verlassen deinen Rechner nie und gehen an gar keinen fremden Server. Es gibt keinen zusätzlichen, vom MFC-Anbieter zwischengeschalteten Server, der deine Nachrichten mitliest.

Wie ist der Zugang zu meinem Server geschützt?

Jede Aktion, die etwas verändert oder ausführt, verlangt dein eigenes Zugangs-Passwort (den „Selfhost-Token“), sonst wird sie abgelehnt – ohne diesen Token startet der Server erst gar nicht. Verschlüsselt (das „Schloss-Symbol“ im Browser, technisch TLS/HTTPS genannt) läuft die Verbindung, sobald du eine eigene Domain mit TLS eingerichtet hast – auch für die Verbindung zwischen Handy und Server. Die automatische Hetzner-Schnelleinrichtung ohne eigene Domain läuft dagegen zunächst unverschlüsselt (http); der Zugangs-Token gilt trotzdem nur für diesen einen Server.

Wie schützt MFC vor Brute-Force-Anmeldeversuchen (jemand probiert massenhaft Passwörter durch)?

Ab dem fünften falschen Passwort in Folge wird die Anmeldung für eine gewisse Zeit gesperrt. Diese Sperre gilt bewusst für den gesamten Internet-Anschluss, von dem aus die Versuche kamen, nicht nur für das eine betroffene Konto – auch die Anmeldung mit einem zweiten, korrekten Konto von derselben Internetleitung bleibt dann kurz blockiert. Das ist Absicht: sonst ließe sich die Bremse einfach durch Kontowechsel umgehen.

Wie ist meine Lizenz vor Diebstahl/Fälschung geschützt?

Dein Lizenz-Code ist digital signiert (eine Art fälschungssicherer Stempel, mathematisch mit deiner E-Mail-Adresse und dem Produkt verknüpft). Ein Geräteumzug (im Vault) braucht eine ebenfalls signierte Bestätigung vom alten Gerät – eine gefälschte Bestätigung würde bei der Prüfung dieses „Stempels“ auffallen und abgelehnt werden.

Wo werden meine Zugangsdaten/Passwörter gespeichert?

Im „Vault“ (einem verschlüsselten Speicherbereich, örtlich auf deiner eigenen Installation) – nicht in einer fremden Cloud des Anbieters. Konkret: AES-256-GCM-Verschlüsselung, der Hauptschlüssel dafür liegt nicht in einer Datei, sondern im Passwortspeicher deines Betriebssystems selbst (Windows Credential Manager / macOS Keychain / Linux Secret Service). Ohne diesen Schlüssel ist die gespeicherte Vault-Datei nur bedeutungslose Zufallsdaten – auch wer die Datei kopiert, kann damit nichts anfangen. Deine KI-Zugangsschlüssel werden ebenfalls nur bei dir gespeichert, nicht im Programm-Code und nicht in irgendwelchen Chat-Verläufen. Der Quellcode selbst ist nicht öffentlich einsehbar (bewusste Entscheidung, siehe nächste Frage) – die Sicherheit hängt deshalb nicht an „vertrau uns, dass wir nichts Falsches gemacht haben“, sondern an einem Verschlüsselungsverfahren und einem Speicherort, den du unabhängig prüfen kannst: Öffne den Windows Credential Manager / die macOS-Schlüsselbundverwaltung selbst, dort findest du einen Eintrag „de.domenicmoran.mfc“.

Was zeigt die Zugänge-Übersicht – sehe ich dort meine Passwörter im Klartext?

Nein, nie. Dashboard → „Zugänge-Übersicht“ zeigt auf einen Blick, welche Zugänge (KI-Anbieter, Cloud-Dienste wie Zahlung/Datenbank, GitHub, Fähigkeiten des Agenten) hinterlegt sind – aber ausschließlich als Ampel-Status: grün „geprüft, gültig“, gelb „hinterlegt, noch nicht geprüft“, rot „fehlt oder ungültig“. Der eigentliche Wert (der Schlüssel selbst) wird dabei aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nie angezeigt, auch nicht gekürzt oder in Teilen – diese Seite beantwortet nur die Frage WAS hinterlegt ist, nie WELCHEN Wert es hat. Dazu gibt es einen „Autonomie-Bereitschafts-Check“, der zeigt, was noch fehlt, damit ein Agent von der Idee bis zur Auslieferung arbeiten kann, ohne dich zwischendurch zu fragen.

Ist der Quellcode von MFC öffentlich einsehbar?

Nein, bewusst nicht – das Repository ist privat, damit die Arbeit dahinter nicht einfach kopiert werden kann. Das bedeutet aber nicht, dass du der Sicherheit blind vertrauen musst: Wie deine Daten geschützt sind, steht konkret und nachprüfbar in den vorherigen Fragen dieser Kategorie (Verschlüsselungsverfahren, Speicherort, Signaturprüfung) – Dinge, die du an deinem eigenen Gerät selbst nachsehen kannst, ohne den Quellcode zu brauchen. Deine eigenen KI-Zugangsschlüssel verlassen dein Gerät (bzw. deinen eigenen Server) ohnehin nie in Richtung des Anbieters.

Sammelt MFC Nutzungsdaten über mich, ohne dass ich es weiß?

Nein, standardmäßig gibt es keinerlei Nachverfolgung. Optional kann der jeweilige Betreiber einer MFC-Seite ein datenschutzfreundliches Auswertungs-Werkzeug (Umami) einbinden – aber nur, wenn er selbst dafür eine eigene Kennung hinterlegt hat. Ist das nicht der Fall, wird gar kein solches Werkzeug geladen, es gibt weder Cookies noch ein unsichtbares Verfolgungs-Bild.

Was passiert mit meinen Projektdaten, wenn ich MFC nicht mehr nutze?

Nichts automatisch, weil es kein Kundenkonto beim Anbieter gibt, das deine Projektdaten irgendwo aufbewahrt – alles liegt lokal auf deinem Rechner bzw. deinem eigenen Server, unter deiner eigenen, vollständigen Kontrolle. Willst du deine Daten löschen, tust du das selbst (App deinstallieren, Datenordner leeren bzw. deinen Server abschalten).

Fehlerbehebung allgemein

Häufige Fehlermeldungen in Alltagssprache erklärt.

Eine Aufgabe scheitert mit der Meldung „fetch failed“.

Das bedeutet meist, dass MFC gerade keine erreichbare KI (kein „großes Sprachmodell“, siehe Erklärung in der Einsteiger-Kategorie) zum Arbeiten findet – weder ein eingetragener Zugangsschlüssel unter „Einstellungen“ noch ein laufendes lokales Modell. MFC bricht in diesem Fall sauber und kontrolliert ab, ohne Absturz und ohne dass Kosten entstehen. Fix: entweder einen gültigen Zugangsschlüssel eintragen oder ein lokales Modell über Ollama/LM Studio starten.

Eine Aktion scheitert mit der Meldung „403“.

„403“ ist eine standardisierte Fehlernummer aus dem Internet und bedeutet sinngemäß „Zugang verweigert“ – dein Zugangs-Passwort fehlt oder ist falsch. Im Selfhost-Betrieb (eigener Server): unter Dashboard → Einstellungen → Selfhost-Token prüfen, ob der eingetragene Wert exakt mit dem auf deinem Server übereinstimmt. Sonst: einfach erneut anmelden, deine Sitzung könnte abgelaufen sein.

Mein Server ist nach einem Neustart nicht erreichbar.

Per SSH (siehe Erklärung in der Einsteiger-Kategorie) auf den Server einloggen und dort den Befehl `docker compose ps` eintippen – zeigt der Status „unhealthy“ (nicht gesund) oder fehlt ein Programmteil ganz, gibt der Befehl `docker compose logs <name>` genauere Hinweise zur Ursache. Nutzt du eine eigene Domain (lesbare Internet-Adresse), zusätzlich prüfen, ob diese noch auf die richtige Server-Adresse zeigt (besonders wichtig nach einem Server-Umzug).

Ich sehe eine technische Fehlermeldung im Browser, die ich nicht verstehe.

Zuerst die Seite neu laden (in fast jedem Browser mit der Taste F5, oder Strg+Shift+R für einen besonders gründlichen Neuladevorgang) – das behebt die meisten kurzfristigen Aussetzer. Tritt der Fehler danach weiterhin auf derselben Seite auf, notiere dir den genauen Wortlaut/die Nummer der Meldung und wende dich an den Anbieter (siehe Kontaktweg ganz unten auf dieser Seite) – du musst die Meldung selbst nicht verstehen, das übernimmt der Anbieter für dich.

Wie aktualisiere ich MFC auf eine neuere Version?

Die App meldet sich selbst, sobald eine neuere Version verfügbar ist – kein manuelles Nachschauen nötig. Auf dem Desktop erscheint dafür ein Banner „Update verfügbar“ mit einem Ein-Klick-Knopf „Jetzt installieren“: Download, Installation und der nötige Neustart laufen automatisch, das Update-Paket ist signiert (Ed25519) und wird vor der Installation geprüft; nur falls für deine Plattform ausnahmsweise kein signiertes Paket vorliegt, führt der Knopf stattdessen zum manuellen Download. Läuft MFC stattdessen auf einem eigenen Server, zeigt das Dashboard ein „Server-Update verfügbar“-Banner mit einem fertigen Copy-Paste-Befehl (sichert den bisherigen Stand zuerst, liefert bei einem Fehlschlag den genauen Rollback-Befehl statt eines stillen Abbruchs). Deine Lizenz und deine im Vault gespeicherten Daten bleiben in beiden Fällen erhalten. Wichtig bleibt trotzdem: es gibt keine Update-Zusage (§ 2 AGB) – veröffentlichte Updates sind freiwillig und kostenlos, begründen aber keinen Anspruch auf weitere.

Meine Firewall oder mein Virenscanner blockiert MFC.

Eine Firewall bzw. ein Virenscanner kann Verbindungen blockieren, die für MFC nötig sind – trage in diesem Fall die MFC-Desktop-App in der Firewall/dem Virenscanner als vertrauenswürdige Ausnahme ein, das geht üblicherweise über die Sicherheits-Einstellungen deines Betriebssystems. Das kommt vor allem dann vor, wenn die Handy-Kopplung im selben WLAN nicht funktioniert.

Ich habe die Antwort auf meine Frage hier nicht gefunden.

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